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Flashback Reha im NZN Bad Essen

NZN kurz für Neurozentrum Niedersachsen 😉
Dort durfte ich jetzt innerhalb von 1 Jahr schon zweimal hin. Und es war jeden Tag wert!
Klar auf die Umstände hätte ich gerne verzichtet, aber man sucht sich ja nicht alles aus.

Letztes Jahr war es eine dreiwöchige Reha mit Einzel Ergo, Logo, Physio, MTT und Gruppentherapien aus dem Bereich Physio und Logo. Dieses Mal durfte ich für 5 Wochen hin und hatte außerdem Aquatraining und Krankheitsbewältigung…wobei das mehr als knapp war. Denn genehmigt werden (da AHB Phase D erstmal 3 Wochen) und Verlängerung gibt es nur, wenn Fortschritte erkennbar sind….und naja, das dauert halt etwas und ist nicht unbedingt für jeden ersichtlich. (und deswegen hatte ich letztes Jahr auch keine)

Eine ganz besondere Sache dort, die ich auch von keiner anderen Rehaklinik bisher kannte (nicht das ich schon vorher selbst in vielen Rehakliniken gewesen wäre, ich kenne aus Patientensicht nur eine andere Rehaklinik…und auf diese hätte ich auch verzichten können..aber auch PT Sicht habe ich damals in der Ausbildung halt in ein paar Kliniken gearbeitet) sind Rehakoordinatoren. Man kennt ja manchmal das Problem, dass man eigentlich gar nicht so genau weiß, wen man bei Problemen ansprechen soll. Sprech ich einen Therapeuten an? Sprech in nen Arzt an? Den sieht man in der Reha ja im Gegensatz zum Krankenhaus i.d.R. deutlich seltener.. oder spreche ich das Pflegepersonal an? Im NZN gibt es hier Rehakoordinatoren. Sie sind quasi (wohlgemerkt ich spreche hier aus Patientensicht) das Bindeglied zwischen Arzt, Therapeuten, Patienten etc. ….und einfach Klasse 🙂 Zu meiner Rehakoordinatorin von 2015 habe ich übrigens immer noch Kontakt, auch wenn ich sie dieses mal leider nur in der ersten Woche als Vertretung hatte.

Letztes Jahr blieb mir das Arbeitsplatztraining in der Ergo nicht erspart, da ich ja über die Rentenversicherung da war. Gute Idee? Theoretisch bestimmt…praktisch….najaaa, denn schon damals war es ab Mitte der Reha sehr wahrscheinlich, dass mein erlernter Beruf (also Physio) nix mehr wird. Dieses Jahr durften wir „normale“ Ergotherapie machen. Sprich statt 2 mal wöchentlich konnten wir auf das max. von 3 mal pro Woche für jeweils knapp unter 30 min gehen. Und es war mega cool…auch wenn ich das ein oder andere Mal gaaaanz laut geflucht habe. Aber psssst 😛

In der Physio haben wir dieses Mal viel am Laufen gearbeitet, aber auch an der Stabilität, Atemerleichterung und dezente Kräftigung. Einfach ausprobieren, was geht und was nicht 😛

In der Logo hatte ich sogar meine Logopädin vom letzten Mal wieder…hab ganz schön blöde geschaut 😉 Denn für den Erstkontakt (man hat in allen drei Disziplinen jeweils einen Erstkontakt wo dann entschieden wird, ob die jeweilige Therapie notwendig ist und wenn ja in welchem Umfang) stand eigentlich eine andere Therapeutin auf meinem Plan. Aber die beiden haben kurzerhand getauscht… schließlich kannten wir uns eh schon 😉 Und man muss sich nen Erstkontakt ja nicht unnötig schwer machen 😉 Dieses Mal war auch klar, dass ich Logo bekomme. Beim letzen Mal hieß es erst „Nein“…aber irgendwer hatte da wohl andere Pläne…und es landete auf meinem Plan, was auch Prima war.

Insgesamt waren beide Rehas für mich def. super cool. Die Klinik selbst hat zwar in der Mehrheit Patienten mit Schlaganfall, aber ich habe mich dort immer super aufgehoben gefühlt…und nicht wie sonst manchmal bei Ärzten als Versuchskaninnchen 😛

Das Sauerstoffgerät, was ich anfangs in der Reha hatte, konnte zum Glück nach etwa 2 Wochen auch in meiner Zimmerecke verstauben 😉 Und als ich nach etwa 3 Wochen meinen Rolli hatte, konnte ich dann auch mal Bad Essen erkunden und war auch in der Reha wieder deutlich mobiler

Wenn es nach mir geht, war es dort def. nicht die letzte Reha. Die Ärzte dort haben wir auch empfohlen, def. wieder eine zu beantragen…und auch ruhig nicht erst in 4 Jahren…aber entscheiden tut ja letztlich der Kostenträger.

 

Übrigens… als junges Gemüse habe ich mich dort def. nicht gefühlt. Zwar war ich altersmäßig eine der Jüngeren…eher klar in einer Neurologischen Reha. die ihren Schwerpunkt eher auf Schlaganfall hat…aber es gab genug jüngere und jung gebliebene, sodass auch die ein oder andere Freundschaft entstanden ist.

 

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